Klimaneutrale Zementregion Erwitte/Geseke: Abschluss von Projektphase II

Am 4. Februar 2026 fand im Spenner Forum die Abschlussveranstaltung zur Projektphase II der „Klimaneutralen Zementregion Erwitte/Geseke“ statt. Neben den führenden Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen sowie der lokalen Politik nahm auch Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem Treffen teil.

Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der zweiten Projektphase und der gemeinsame Blick nach vorn. Zunächst wurden zentrale Erkenntnisse vorgestellt – darunter die Notwendigkeit einer leistungsfähigen CO₂‑Pipelineinfrastruktur, Optionen der CO₂‑Speicherung, der benötigte Ausbau der Stromnetze sowie die zentrale Rolle von Akzeptanz und Beteiligung für die industrielle Transformation. In verschiedenen thematischen Diskussionsblöcken wurden diese Fragestellungen vertieft. Der Austausch machte deutlich: Eine klimaneutrale Zementregion ist technisch realisierbar, setzt jedoch entschlossenes und koordiniertes Handeln voraus.

Mit dem Abschluss von Phase II beginnt nun Projektphase III. Im Fokus stehen die weitere Planung einer CO₂‑Pipeline sowie der Ausbau der regionalen Energieinfrastruktur. Die Zementregion Erwitte/Geseke entwickelt sich damit weiter zu einem Modell‑ und Leuchtturmprojekt für die klimaneutrale Transformation energieintensiver Industrie in Nordrhein‑Westfalen.

Die Klimaneutrale Zementregion Erwitte/Geseke ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Zementherstellern und Projektpartnern mit dem Ziel, die energie‑ und prozessbedingten CO‑Emissionen der regionalen Zementproduktion perspektivisch vollständig zu vermeiden. Für Spenner ist das Projekt ein zentraler Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Transformation der Zementherstellung am Standort Erwitte.