
Die Zementindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Auch bei Spenner bereiten wir unsere Anlagen und Prozesse Schritt für Schritt auf die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte vor. Diese Station gibt einen Ausblick darauf, wie wir unsere Standorte technisch und strukturell weiterentwickeln – mit dem klaren Ziel, bis 2045 klimaneutral zu produzieren.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein einzelnes Projekt, sondern ein langfristiger Transformationspfad. Unsere bestehenden Anlagen werden kontinuierlich weitergedacht und gezielt modernisiert. Neue Anlagentechnik, Umbau‑ und Erweiterungsmaßnahmen werden so geplant, dass sie künftige Technologien berücksichtigen und integrierbar bleiben. Flexibilität und Zukunftsoffenheit sind dabei zentrale Leitprinzipien.
Ein besonderer Fokus liegt auf der technischen Vorbereitung für CCS‑ und CCU‑Lösungen. Auch wenn diese Technologien noch nicht flächendeckend eingesetzt werden, schaffen wir bereits die Voraussetzungen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen zu können. Anlagenplanung bedeutet für uns deshalb, heute Entscheidungen zu treffen, die morgen Handlungsspielräume eröffnen.
Transformation ist ein Prozess, der Investitionen, technisches Know‑how und langfristiges Denken erfordert. Wir gehen diesen Weg schrittweise, verantwortungsvoll und im engen Austausch mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Politik.

Mit der Klimaneutralen Zementregion Erwitte/Geseke verfolgen Industrie, Kommunen und weitere Partner gemeinsam das Ziel, die Zementproduktion in der Region langfristig klimaneutral zu gestalten. Im Fokus steht dabei nicht nur ein einzelnes Werk, sondern das Zusammenspiel aus Produktionsstandorten, Infrastruktur und regionalen Lösungen.
Zentraler Ansatz ist es, CO₂‑Emissionen deutlich zu reduzieren und unvermeidbares CO₂ perspektivisch abzuscheiden, zu nutzen oder zu speichern (CCS/CCU). Parallel werden bestehende Anlagen schrittweise weiterentwickelt und auf zukünftige Technologien vorbereitet. Auch Energieversorgung, Logistik und regionale Vernetzung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die Klimaneutrale Zementregion versteht sich als Modellprojekt für industrielle Transformation: praxisnah, technologieoffen und mit dem klaren Ziel, bis 2045 einen wesentlichen Beitrag zur klimaneutralen Industrie in Deutschland zu leisten.