
Im zentralen Labor- und Leitstandgebäude steuern wir die Produktionsanlagen und überwachen die Qualität unserer Produkte. Je zwei Mitarbeiter lenken rund um die Uhr aus dem zentralen Leitstand heraus den Kalkofen, den Drehrohrofen zur Herstellung von Zementklinker und alle Mahlanlagen. Die Produktionsprozesse werden dabei mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert. Zusammen mit Kollegen vor Ort in den Anlagen sorgen die Produktionssteuerer im Leitstand für einen reibungslosen Betrieb.
Zur Überwachung der Qualität der Produktionsschritte nehmen wir an vielen Stellen im Werk Proben. Die Untersuchung der Proben erfolgt entweder im manuellen oder vollautomatischen Schichtlabor. Im automatischen Schichtlabor bedient ein Roboter die Probenaufbereitungsmodule und beschickt die Analysengeräte.
Die Qualitätskontrolle der Kalk-, Zement- und Trockenmörtel-Produkte erfolgt im zentralen Labor. Das wichtigste Normkriterium für die Zementqualität ist die Druckfestigkeit des hergestellten Mörtels nach 2 bzw. 28 Tagen. Das Labor- und Leitstandgebäude fördert durch seine offene Architektur die Kommunikation aller für die Produktion und Versandanlagen verantwortlichen Mitarbeiter.
Baubeginn: Januar 2012
Inbetriebnahme: Januar 2013
Nutzfläche: 1.600 m2
Die spezifischen Energieverbräuche der Produktionsanlagen werden ständig gemessen und überwacht. Mit Hilfe der rechnergestützten Bedienung der Produktionsprozesse sind die Mitarbeiter im Leitstand in der Lage, den Energieverbrauch der Anlagen zu minimieren. Die Staubemissionen der Drehrohrofenanlage und des Kalkofens werden kontinuierlich gemessen und mittels Elektronischer Fernüberwachung (EFÜ) an die Bezirksregierung Arnsberg übermittelt. Die Mitarbeiter im zentralen Labor optimieren ständig die Rezepturen unserer Zemente, um die mit der Herstellung von Zement verbundenen CO2-Emissionen zu senken.